M3b: zwei wichtige Punkte gegen Willisau

Das M3b präsentiert sich für einmal auffällig unauffällig. Es behält die Nerven und damit auch die beiden Punkte.

Dass im Kampf um den Strich herum jeder Punkt zählt, ist eine Binsenwahrheit. Dass der STV Willisau ein harter Brocken ist, auch.
Entsprechend kurz und prägnant waren die Anweisungen unseres Trainers. Oder auch nicht.
Jedenfalls war im Vorfeld dieses wichtigen Spiels auffällig viel Konzentration und Ruhe zu spüren.

Erst einmal angepfiffen, blieb die Konzentration. Beide Mannschaften lieferten sich ein ausgewogenes, faires und nicht allzu hartes Spiel und kein Team vermochte sich abzusetzen. Die Einheimischen wussten dabei den Spielfluss der Willisauer empfindlich zu stören. Und hätten die Emmer Mannen nicht ein paar sicher geglaubte 100%-er verschossen, wäre die Sache klar gewesen. So war sie es nicht ganz. Zwar führte Emmen meistens mit einem oder zwei Toren, doch auch Willisau schaffte es zwischenzeitlich, in Führung zu gehen. Den Zuschauern gefiel´s – uns eigentlich auch.
Nach einem kuriosen Treffer in letzter Sekunde, stand es zur Pause 15:11.

Im Geräteraum sammelten wir die Inspiration, um auch in der zweiten Hälfte resolut aufzutreten; ein Gesundes Plus half dabei.
Doch kaum war die Partie wieder angepfiffen, zeigte sich, dass die Spielgüte irgendwo war, bloss nicht auf dem Feld. Beide Mannschaften boten nun teils Unterirdisches. Nach sechs, sieben Minuten hatte die Qualität ihre Pause auch beendet, trank das Kaff Zwetschge aus und lief aufs Feld – es konnte weitergehen.
An dieser Stelle ein Wort zur Unparteiischen: klare, beidseitig gleiche Linie, etwas Charme und ein Augenaufschlag zum Publikum. Die Partie im Griff, die Zuschauer auch; da gibt es sicher nichts auszusetzen.
Es ist nun schnell erzählt: Emmen konzentriert, Willisau mit keinem probaten Mittel gegen unsere Abwehr. Wobei man zugeben muss, dass bei den Gästen der eine oder andere Leistungsträger fehlte.
26:20 zum Schluss und zwei wichtige Punkte bleiben bei uns.

Für Lorbeeren und Lobgesänge bleibt keine Zeit, schon am Sonntag geht es weiter. Dann gegen die SG Handball Seetal, den unangefochtenen Leader der Liga. Wir nehmen die Zahnstocher mit und piesacken den Tabellenführer!

06.03.2018 / Ex-Präsi