M3b: Mit Feuer in den nächsten Ernstkampf

Was macht man, wenn der Computer mal nicht so recht will? Genau! Man startet ihn neu! Am Samstag stand Spiel eins nach dem Neustart an.

Bevor es so weit war, musste der Neustart-Vorgang richtig ausgeführt werden. Viel Sauerstoff, etwas Kälte, ein wärmendes Feuer, genährt durch gute Vorsätze – das war der richtige Vorgang. Moralisch gestärkt und mit der klaren Vorstellung, was NICHT mehr vorzukommen hat und wo es hinsollte, ging es dann in eine andere Art der Spielvorbereitung.
Wir nahmen uns genügend Zeit für das Individuelle, für ein lockeres Basket, für mannschaftsmässiges Einlaufen.

Mit Borba stand uns ein Gegner gegenüber, der absolut in Reichweite liegt. Und entsprechend wichtig war ein gelungenes Spiel. Tatsächlich zeigte sich das M3b gewandelt. Fast schon auffällig harmonisch versuchte man, den Stadtluzernern Paroli zu bieten. Das Emmer Spiel durchaus ansprechend, aber nehmen wir es vorweg: das „Pünktchen auf dem i“ fehlte noch. So liess vor allem die Chancenauswertung nach wie vor zu wünschen übrig und die Verteidigung war etwas gar passiv. Das Resultat: ohne klar besser zu sein, entfernte sich Borba ein ums nächste Tor. Bis zum Ende der ersten Halbzeit ein Rückstand von vier Toren auf der Anzeigetafel stand.

In der zweiten Hälfte? Ein kleiner Hänger und schon waren es sechs Tore Abstand. Und dann startete die schon beinahe traditionelle Aufholjagd. Mit Spannung verfolgten die zahlreichen Zuschauer die höhere Drehzahl unserer Handball-Maschine. Bis zum Höhepunkt in den letzten Minuten. Bei dem wir auf ein Tor an die Gäste herankamen. Wo wir aber wiederum beide Punkte nicht in unsere Hosentaschen einsacken konnten. 23:24 – ein Resultat, das sich nahtlos in das Glücklos-Wochenende von Handball Emmen einreiht.

Fazit: Moralisch dort, wo wir eigentlich sein sollten, in der Tabelle dort, wo wir auf keinen Fall sein wollten – auf dem letzten Platz.
Bereits am Mittwoch, beim Spiel zwei nach dem Neustart, haben wir die Chance, das eine oder andere besser zu machen.

12.12.2017 / Ex-Präsi