M3b: Gutes Spiel, schlechter Lohn gegen SG Ruswil / Wolhusen

ZWEI KURZE SCHWÄCHEPHASEN VON EMMEN GENÜGEN, UM OHNE PUNKTE NACH HAUSE ZU FAHREN.

An einem Mittwoch Abend nach Ruswil zu fahren, hat durchaus seine Vorteile. Zum Beispiel… ähm… also… na gut, es gibt nicht so viele…

In Ruswil erwartete uns neben der Baustelle einer neuen Halle das Übliche: Kälte, Dunkelheit, eine ungeliebte Halle, ein schwieriger Gegner. Die Ansage war klar: dem Drittplatzierten das Leben schwer machen; unsere Haut teuer verkaufen. Nach dem obligaten Abendspaziergang von der Fussballer-Garderobe zur Halle (es gab sogar einen Handball Emmen – Shuttledienst) ging es zum Einlaufen und dann ohne Verzögerung zum Spiel.

Der Einstieg in die Partie gestaltete sich resultatmässig ganz Eishockey-artig. Nach acht Minuten Spielzeit stand es gerade Mal 1:0 für das M3b. Konzentriert und mit Energie zeigten die Emmer ein gutes Spiel und der Vorsprung wuchs wie am Anfang: ein Tor pro acht Minuten Spielzeit. Der Gegner zeigte sich aber auch beharrlich und hatte danach eine etwas bessere Phase. Ein gewisses Mass an Glücklosigkeit im Abschluss, zwei nicht geholte Abpraller und schon waren die „SG-ler“ wieder dran. Zur Pause stand es 9:9 und die Partie war so offen, wie zu Beginn.

Das M3b war gewillt, das Schwungrad auch nach der Pause weiterdrehen zu lassen. Die Mannen aus Emmen blieben aktiv und zu Beginn der zweiten Hälfte konnten wir noch ganz zuversichtlich sein, hier zwei Punkte mitnehmen zu können. Eine Schwächephase kostete uns dann aber den Vorsprung. Als wir uns beim Stand von 10:12 wieder gefangen hatten, schafften wir es jedoch nicht, wieder aufzuholen. Eine zweite, kurze Schwächephase mit einer Unmenge technischer Fehler gegen Ende der Partie besiegelte unser Schicksal. Mit 20 zu 25 Toren mussten wir die zwei Punkte auf der Baustelle von Ruswil belassen.

In diesem zweiten Spiel der Saison (sh. letzter Matchbericht) zeigte das M3b, dass es mit jedem Gegner seiner Liga mithalten kann. Doch zwei Mal fünf Minuten, wo man nicht auf gutem Niveau spielt, genügen, um ein Spiel zu verlieren. Das Können und der Wille waren da; auch das Herz, das unser Coach investiert sehen wollte. Sinnbildlich für die gute Moral sind sicher die mirakulösen Paraden von Dani oder das beständige Rackern mit erfolgreichen Abschlüssen von Chrigu. „Mithalten“ genügt zwar nicht, wenn man sich in der Tabelle verbessern will. Mit dieser Leistung ist jedoch der Grundstein gelegt, um in Zukunft wieder Punkte einzufahren!

14.12.2017 / Ex-Präsi