F3: Ohne Harz harzts gewältig!

Nach dem grandiosen Kantersieg zum Saisonauftakt gegen Sarnen erhielt das F3 eine Lehrstunde in Horw. Dass die alte Handballweissheit „Tüf zile, hoch gwönne!“ nicht immer gilt, zeigte die gegnerische Torhüterin, welche die Schüsse ins untere Eck gleich reihenweise parierte. Die doch beachtliche Entfernung von ganzen zwei Metern zwischen Boden und Goalumrandung wurde von Emmen aber auch grösstenteil konsequent ignoriert. Einzelne sehenswerte Würfe wie jener von Gemma passgenau ins Lattenkreuz sorgten dafür, dass das F3 dennoch zu einzelnen Torerfolgen kam. Dank guter Verteidigungsarbeit unterstützt durch tolle Paraden von Ersatztorhüterin Joli liess das Pausenresultat von 8:6 noch alles offen.

Die Worte des Trainers in der Kabine schienen Wirkung zu zeigen. Die Änderung der Verteidigungstaktik und die Reduktion der Fehlerquote bei eigenem Ballbesitz führten dazu, dass Emmen genau 11 Minuten nach Wiederanpfiff den 11. Treffer erzielte und damit in Führung ging. Horw reagierte postwenden mit einem Timeout, das sich leider ausbezahlen sollte. Ohne das geliebte Harz klebte zwar der Ball etwas weniger, dafür umso mehr das (Abschluss-)Pech an den Händen des F3. In den restlichen 20 Minuten vermochte Emmen gerade noch zwei Bälle im gegnerischen Tor zu versenken und es zeigte sich, dass gewisse Handballweisheiten sich halt doch nicht leugnen lassen. Getreu dem altbekannten Spruch „Wer si vore ned macht, chond si hende öber!“ übernahm Horw bald wieder die Führung und baute diese stetig bis zum Schlussresultat von 17:13  aus.

Gut gekämpft, aber klar verloren, so das Fazit zum Matchende. Doch wir wissen ja: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Also Kopf hoch oder eher „Greng abe u seckle“ im Training, denn nächste Woche wartet mit Hochdorf bereits der nächste ebenfalls routinierte und starke Gegner auf das F3.