F1: Ungeschlagenheit bewahrt

Sonntagnachmittag in Thun. Eine eher bescheidene Anzahl an Spielerinnen (8 Feldspielerin und 1 Torhüterin) machten sich auf den Weg zum Spiel 1 nach dem Ligaerhalt. Der Gegner: eine hochmotivierte 2. Mannschaft des SPL1 Clubs DHB Rotweiss Thun. Die Ausgangslage: der Gegner musste, unser F1 durfte. Hinzu kam noch die Vergangenheit. Hatte das F1 noch nie 2 Punkte aus der Thuner Gotthelf Halle mit nach Hause nehmen können. War uns dieses Mal die liebe Fortuna hold?Antwort im Voraus: JA!

Der Start gelang dem F1 gut. Die ersten beiden Tore konnten dem Konto der Innerschweizerinnen gut geschrieben werden. Thun schien noch nicht ganz wach. Dies änderte sich dann aber doch relativ schnell. Die Bernerinnen schalteten einen Gang höher und erzielten mit schnellen Gegenangriffen aus der 2. Welle 5 Tore in Serie. Konnte das F1 mit diesem Tempo mithalten? Mit einer taktischen Umstellung wurde die Fehlerzahl minimiert, was ebenfalls die Anzahl schneller Gegentore reduzierte. 4 Minuten vor Ende der ersten Hälfte zogen die Emmerinnen mit dem Gastgeber gleich und gingen kurz danach in Führung, die auch mit in die Erholungspause genommen wurde.

Der zweite Umgang begann wie der erste. Emmen fand besser ins Spiel während Thun sich die Zähne an der gut stehenden Abwehr (wieder inklusive Torhüterin) ausbiss. So erkämpfte sich das F1 einen Vorsprung der sich bei ungefähr 4 Toren einpendelte. Hätte man nicht wieder diverse Hochkarätige Chancen ausgelassen im Angriff, wäre die Partie wahrscheinlich schon früher entschieden gewesen. Trotz eines letzten Aufbäumens der Gastgeberinnen liess sich das F1 die Butter nicht vom Brot nehmen und bleibt im Jahr 2018 weiterhin ungeschlagen. Endresultat 19:22 für die Emmerinnen.

Nun sind alle Auswärtsspiele vorüber und uns bleiben noch zwei Heimspiele im April. Diese wollen wir ebenfalls noch gewinnen um uns ungeschlagen in die Saisonpause zu verabschieden.

Eines will ich noch erwähnen: ein GROSSES DANKESCHÖN an den treusten Fan von Handball Emmen! Dominik Küng, wir haben uns sehr gefreut, dass du den weiten Weg nach Thun auf dich genommen hast um uns an einem Sonntagnachmittag zu unterstützen. Dies ist nicht selbstverständlich.