F1: Mit einem schlechten Auftritt die Teilnahme in der Abstiegsrunde besiegelt

Man war gewillt den Schwung aus den 2 vergangenen Auftritten mit zu nehmen und gegen den Tabellenletzten LK Zug einen Sieg ein zu fahren. So wäre es bis zum Schluss spannend geblieben im Kampf um den 2. Platz (= Finalrunde). Doch wenn das Wörtchen wenn nicht wär, dann wär der Schreiberling heut Millionär. Es wollte (oder sollte?) nicht sein an diesem Samstag. So fuhr das F1 eine unnötige Niederlage gegen die Frauen aus Zug ein. Doch nun zum Geschehen der letzten 60 Heimminuten im Jahr 2017.

Ein Vergleich mit einer Berg- und Talfahrt ist hier wohl ganz angebracht. Der Start war durchaus ansprechend, auch wenn die Verteidigung noch nicht ganz so sattelfest war wie gewünscht. Vorne nutze man die Löcher in der Zuger Verteidigung geschickt aus und konnte in Führung gehen. Doch so schnell man sich den Vorsprung erspielt hatte war der auch schon wieder weg. Danach begab sich das F1 wieder auf eine Bergfahrt (5 Tore Vorsprung) bis zur 25. Minute. Das war wiederum von kurzer Dauer und die Gäste holten bis zur Pause bis auf 2 Tore auf.

Aggressiver in der Verteidigung, Konsequenter im Angriff. In so etwa lautete der Tenor in der Kabine. Eher das Gegenteil war der Fall. Zwar pendelte sich der Vorsprung bei 3 Toren ein, doch man vermochte nicht sich vom Gegner ab zu setzen. In den ungünstigsten Momenten leistete sich das F1 Fehlschüsse, technische Fehler oder Verteidigungslücken und liess die Zugerinnen immer in Schlagdistanz. Bis zur 54. Minute rächte sich das nicht, doch danach gelang den Emmerinnen bis zum Schlusspfiff kein einziges Tor mehr. Die Zugerinnen liessen sich nicht 2 Mal bitten und zogen mit 5 Toren in Serie am F1 vorbei zum Sieg.

Nach 2 hart erkämpften Siegen musste das F1 wieder als Verlierer vom Platz. Es gelang nicht die geschlossenen Mannschaftsleistungen in dieses Spiel mit zu nehmen. Die einzige Konstante im Spiel des F1 ist zurzeit die Inkonstanz.

Nun bleibt im Jahr 2017 noch 1 Spiel um danach positiv ins neue Jahr starten zu können. Nächsten Samstag geht es auswärts gegen die SG Muotathal/Mythen-Shooters um die „goldene Ananas“. Ein Sieg gäbe sicherlich Motivation um im neuen Jahr die Mission Ligaerhalt in Angriff zu nehmen.