F1: Grandiose Torhüterin sichert 2 Punkte

Endlich! Nach kurzer aber intensiver Saisonvorbereitung begann auch für das F1 die neue Saison. Trotz den positiven Testergebnissen im August durfte der erste Ernstkampf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die Frauen vom STV Willisau sind (und waren) starke Gegnerinnen. Ein Kampf auf Augenhöhe konnte somit am Sonntagnachmittag erwartet werden.

Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Beide Teams gaben von Anfang an Vollgas. So waren denn auch Tore während dem Spiel eher Mangelware und mussten auf beiden Seiten hart erkämpft werden. Das F1 startete zwar ein wenig besser ins Spiel, doch Willisau war gewohnt kampfstark und antwortete prompt. Erst beim Stand von 4:4 konnten die Emmerinnen ein wenig davon ziehen und den Vorsprung auf 3 Tore ausbauen. Eine starke Verteidigung sowie die sensationellen Leistung von Torhüterin Nadja Grüter ermöglichten sogar einen 4-Tore Vorsprung bis zum Pausentee.

Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Die Willisauerinnen waren noch lange nicht geschlagen. Im zweiten Umgang musste man ebenso stark verteidigen wie in Umgang 1 plus noch etwas mehr Effizienz im Angriff an den Tag legen. Aber der Start nach dem Pausentee misslang dem F1 gründlich. Schon nach 3 gespielten Minuten verkürzten die Gastgeberinnen auf 11:12. Nun waren die Emmerinnen wieder wach. Mit einem kurzen Zwischensprint, in der Phase parierte Nadja einen Gegenstoss sowie freie Schüsse von den Flügelspielerinnen, stellten die Gäste das Score auf 12:18.

Eine Vorentscheidung? Mitnichten. Da die Torhüterin von Willisau einen unglücklichen Schuss an den Kopf erhielt und leider nicht mehr mittun konnte – an dieser Stelle gute Besserung Isa! – mussten die Gastgeberinnen eine Feldspielerin ins Tor stellen. Der Kampfgeist der Willisauerinnen wurde offenbar nochmals geweckt, denn der Vorsprung des F1 schrumpfte danach bis knapp eineinhalb Minuten vor Schluss auf nur noch ein Tor. Mit einem letzten Angriff erzielten die Emmerinnen 45 Sekunden vor Spielende das siegbringende Tor. Auch ein Time-Out des Trainers von Willisau änderte nichts mehr am Endresultat von 19:21 für Emmen.

Auftakt geglückt – 2 Punkte mit nach Hause genommen! Doch nicht alles was glänzt ist Gold. Die 19 erhaltenen Tore zeugen von einer, über weite Strecken, guten Abwehrleistung. Der Angriff ist aber noch verbesserungsfähig. Fehler und Hektik müssen vermieden werden, dann kommt auch dies sicherlich gut.

Nächste Gelegenheit unsere Fortschritte zu zeigen haben wir am Montag, 10. September um 20.30 Uhr in der Handballarena Rossmoos. Im Schweizer-Cup empfangen wir die Damen des ATV/KV Basel aus der 1. Liga. Wir erhoffen uns auch dort viele Zuschauer – so wie gestern in Willisau (Danke das war grandios!). HOPP ÄMME!