Das M4a schafft KEINE Überraschung und gewinnt gegen den kleinen Bruder
In einem nur am Anfang wirklich spannenden Spiel trennen sich die beiden Emmer Mannschaften so, wie es von allen erwartet wurde: das M4b verliert gegen das M4a zu Hause mit 21:34.
Manch einer nutzte die Weihnachtszeit, um sich unters Messer zu legen. Nein, nicht die Lippen aufspritzen und auch nicht die Haut straffen war angesagt, sondern vielmehr eine Generalüberholung an der Schulter hier, etwas sanfte Renovation am Knie dort, etc. Und wer dies nicht tat, liess sich von Viren, Bakterien, dem Lampenfieber oder sonst einem "Käfer" in die Federn werfen. Jedenfalls startete das M4b geschwächt in dieses Derby. Dass uns die Abwesenden merklich fehlen würden, war von Beginn an offensichtlich.
Am Anfang vermochten die tapferen Kämpfer um das Coach-Trio A., D. & S. noch einigermassen mitzuhalten mit der offensiv eingestellten Truppe des M4a. Doch schon bald genügten zehn Minuten Unaufmerksamkeit, um sich tief in den Schlamm zu reiten. Unkonzentrierte Aktionen im Angriff resultierten in Ballverlusten. Und diese nutzten die wieselschnellen M4a-ler aus, um gleich mal mit sechs Toren davonzuziehen.
Doch auch in der Verteidigung bekundeten wir unsere Mühe mit den "Jungen und Wilden". 11:18 hiess denn auch das logische Pausenresultat.
Zu Beginn der zweiten Hälfte vermochten wir es nicht, unsere Kraftreserven anzuzapfen und dem M4a das Leben schwer zu machen. Das Spiel ging so weiter, wie es angefangen hatte und das M4b hatte an diesem Abend schlicht keine Chance. Die Jungs vom M4a nutzten die Gelegenheit, um ihre "anderen" Qualitäten unter Beweis zu stellen. So fand sich mit R.H. ein guter Schauspieler auf dem Feld, mit F.S. ein (Markt-)Schreier, mit C.B. ein Eunuche, mit A.E. ein Sprintstar und mit M.B. ein Wrestler. Eine echt bunte Truppe! Die dann auch noch gewonnen hat: mit 21:34.
Die ab der Pause zahlreich eintrudelnden Fans (wohl angelockt von der Aussicht auf ein Kafi Zwätschge oder ein Bier) sahen also eine Kür und bedankten sich mit einer Standing Ovation. Kein Wunder, wenn keine Sitzbänke da sind...
Unsere Trophäe "Man of the Game" vergeben wir dieses Mal an unseren Torhüter Bruno, der auch bei den hochkarätigsten Chancen noch ein Gegenmittel hervorzuzaubern wusste. Wir gratulieren!
Und sind nun gespannt darauf, wie das Spiel aus Sicht des M4a beschrieben werden kann. Nicht wahr, lieber F.?
16.01.2012 / Ex-Präsi
17.01.2012 |